Biografie und Bibliografie
Die Geschichte
Christine Neumeyer ist Schriftstellerin historischer Kriminalromane und Spannungsliteratur mit speziellen Schwerpunkten.
In ihren literarischen Arbeiten verbindet sie psychologische Spannung mit historischen und kunstgeschichtlichen Themen. Im Zentrum ihrer Geschichten stehen die inneren Beweggründe ihrer Figuren – ihre Sehnsucht nach individueller Freiheit, nach Glück und Selbstbestimmung.
Die Spannung entsteht dabei weniger durch äußere Action als durch die Psychologie der handelnden Personen. Dieser ruhige, unaufdringliche Ton prägt ihre Romane, die an der Schnittstelle von Krimi, Geschichte und Kunst angesiedelt sind und sich durch atmosphärische Dichte und feine Beobachtungen auszeichnen.
Schon früh faszinierte Christine Neumeyer die Frage, was Menschen antreibt – und was sie im Verborgenen bewegt. Schreiben bedeutet für sie, diesen inneren Konflikten Raum zu geben und sie in eine erzählerische Form zu übersetzen.
Viele ihrer Romane entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit historischen Schauplätzen, Kunstwerken und realen Biografien. Besonders prägend war die Arbeit an Schatten im Silsersee, einem Künstlerroman über den Hochgebirgsmaler Giovanni Segantini. Der fiktive Kriminalanteil tritt bewusst in den Hintergrund; die Spannung erwächst aus der künstlerischen Vision Segantinis selbst: der Darstellung nackter Mütter in kahlen Bäumen, umgeben von Eis und Schnee des Hochgebirges.
Die Arbeit an diesem Roman begann bereits 2010. Über Jahre hinweg reifte die Geschichte, bis sie 2022 veröffentlicht wurde. Im Roman verschränken sich historische Fakten und literarische Fiktion zu einem atmosphärisch dichten Porträt eines außergewöhnlichen Künstlers.
Ein persönlicher Tipp für Kunstinteressierte: Im Oberen Belvedere in Wien lohnt ein Blick auf Segantinis Gemälde Die bösen Mütter.
Nach Der Offizier der Kaiserin (Grafit Verlag, 2020) fand Christine Neumeyer im Wiener PICUS Verlag ihre literarische Heimat für die weitere k.u.k.-Schlosskrimi-Reihe. Es folgten Der Kuss des Kaisers (2023) und Im Schatten des Thronfolgers (2024). Der vierte Teil der k.u.k. Schlosskrimis wird voraussichtlich Ende 2026 unter dem Titel Der kalte Hauch des Kaisers den Abschluss bilden.
Ihr Krimiverständnis ist bewusst zurückhaltend: Trotz Ermittlungen bleibt Raum für Zwischenmenschliches, für leise Zwischentöne und für einen behutsamen Blick auf die jeweilige Epoche. Auch schwierige Themen werden einfühlsam und ohne Effekthascherei behandelt. Ihre beruflichen Stationen im öffentlichen Dienst – unter anderem im Archiv und in der Direktion der Österreichischen Galerie Belvedere sowie in der Organisation an der Universität Wien – haben ihren Blick für historische Zusammenhänge und menschliche Motive nachhaltig geprägt.
Lesestimmen
Lesemeinung zu „Im Schatten des Thronfolgers“
Thalia 2024
Bookloving zu „Der Kuss des Kaisers“
Lovelybooks 2023
Angelika16 zu „Der Offizier der Kaiserin“
Lovelybooks 2022
Was Sie von meinen Büchern erwarten dürfen
Kriminalromane, in denen psychologische Tiefe, historische Genauigkeit und atmosphärische Dichte im Mittelpunkt stehen.
Porträtfoto copyright Picus Verlag
